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Berner Unternehmen / Jungunternehmen
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Energie- und Umwelttechnik

Die Schweiz bietet eine gute Ausgangslage für Unternehmen, die sich im wachsenden Energie- und Umwelttechnik-Markt entwickeln möchten: gute volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen (Umweltnormen, Kapitalmarkt, Energie- und Rohstoffpreise), die hohen Ausgaben für Forschung und Entwicklung, grosse Innovationskraft und ein hohes Umweltbewusstsein. Die höchste Marktdynamik wird den Segmenten erneuerbaren Energien und Energieeffizienz zugeschrieben.

Nachhaltige und effiziente Energieanwendungen haben im Kanton Bern wegen fehlender fossiler Rohstoffe eine lange Tradition. So stammen über 60 % der in der Schweiz hergestellten Wärmepumpen aus dem Kanton Bern. Energieeffizienz ist im Kanton Bern kein Schlagwort, sondern Strategie. Mit der Lancierung des MINERGIE-Standards und der systematischen Weiterentwicklung von „Plusenergiehaus“ liegt der Kanton Bern bei hoch effizienten Wohngebäuden über dem schweizerischen Mittel.

Der Energie- und Umwelttechnikbereich bietet im Kanton Bern geschätzt über 15 000 Arbeitsplätze. Durch die hohe Innovationskultur sowie ein aktives Netzwerk entwickeln sich Klein- und Mittelbetriebe sehr dynamisch. Die Berner KMU sind vor allem in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbaren Energien wie Wasserkraft, Solarenergie und Windenergie tätig.

Für Unternehmen der Energiebranche gilt der Kanton Bern dank seinem umfassenden Netzwerk in der Energie- und Umwelttechnik mit Produzenten, Behörden, Forschern, Verbänden und Ausbildungsstätten als idealer Standort. Der Energie-Cluster bietet Unternehmen vielfältige Dienstleistungen wie Wissens- und Technologietransfer und Weiterbildung.

Die Berner Fachhochschule treibt angewandte Forschung in den Bereichen Energie, Mobilität und Verkehr sowie Naturereignisse und Geotechnik. Mit dem Oeschger Institut und dem National Center of Climate Research der Universität Bern befinden sich zwei weltweit führende Klimaforschungszentren im Kanton Bern. Das eidgenössiches Materialprüfungs- und Forschungsanstalt EMPA in Thun forscht in den Bereichen natürlichen Ressourcen und Schadstoffen sowie Materialen für Energietechnologien.

Die Universität Bern bietet Studiengänge in Klimawissenschaften, Ökologie und Evolution an. An der Berner Fachhochschule können in den verschiedenen Bereichen, die direkt oder indirekt mit der Energie- und Umwelttechnik zu tun haben, Bachelor- und Masterstudiengänge sowie Weiterbildung absolviert werden. Es ist zum Beispiel Mikrotechnik, Elektrotechnik und Maschinentechnik, Architektur, Bauingenieurwesen und Holztechnik und Engineering.

Wichtige Behörden und Branchenorganisationen sind im Kanton Bern ansässig: Das Bundesamt für Energie, das Bundesamt für Umwelt, das Amt für Umweltkoordination und Energie des Kantons Bern, die Geschäftsstelle MINERGIE und die Fördergemeinschaft Wärmepumpen Schweiz.

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